FINANZIERUNG
Ein Wertpapier ohne Papier.
Wer in ein digitales Wertpapier investiert, hält kein Papier in der Hand — nur einen Eintrag in einem Register. Wir bauen seit Jahren an der Technik und den Prozessen dahinter: Identitätsprüfung, Registerführung, die Zeichnung selbst.
GEBAUT
Was wir in der Finanzierung ermöglichen
tacct baut eine digitale Crowdinvesting-Plattform für europäische Verteidigungstechnologie — von Start-ups bis zu etablierten Mittelständlern, mit besonderem Fokus auf die Ukraine. Rechtlich ist tacct ein vertraglich gebundener Vermittler, der ausschließlich für Rechnung und unter Haftung der Effecta GmbH, Florstadt, tätig wird. Das Instrument selbst ist keine Kryptowährung und kein Nachrangdarlehen wie beim klassischen Crowdinvesting, sondern ein elektronisches Wertpapier nach dem eWpG mit Gleichrang gegenüber anderen ungesicherten Gläubigern. Die erste über tacct finanzierte Firma war die Donaustahl GmbH, ein bayerisches Unternehmen für Verteidigungstechnologie — inzwischen mit einer zweiten Anleihe über dieselbe Plattform.
ArsenalX positioniert sich als europäisches Verteidigungs-Ökosystem — rechtlich eine Marke der tacct GmbH, kein eigenständiges Unternehmen.
ecrop hat das technische Fundament dafür gebaut: ein Kryptowertpapierregister (OmniAsset), eine Verwahrlösung (OmniSafe) und eine AML-Prüfung (OmniEagle) in einem durchgehenden Prozess. Diese Aufbauarbeit ist die Erfahrung, auf der die anderen Finanzprojekte stehen.
Was hinter jeder Zeichnung mitläuft
SPANNUNG
Eine Frage, die nie schläft
Eine Investorin schreibt um 21 Uhr: ist meine Zeichnung durchgegangen. PostIdent ist erledigt, die Bankdaten sind hinterlegt — sie wartet auf die Bestätigung, die noch nicht kam.
Ein Gründer beantwortet zum fünften Mal an einem Tag dieselbe Frage zu einem Wertpapier, das die meisten Menschen noch nie gesehen haben. Sein Compliance-Team dokumentiert jedes dieser Gespräche, das über reine Information hinausgeht, mit einer Geeignetheitserklärung.
Branchenweit brechen 60 bis 70 Prozent der Interessenten eine Identifizierung ab, wenn sie zu lange dauert. Genau dort, zwischen Interesse und Zeichnung, entscheidet sich, ob aus einer Frage eine Investition wird.
ANSAGE
Was GENIE in die Finanzierung bringt
GENIE nimmt Anrufe entgegen, erinnert sich über Gespräche hinweg an das, was eine Investorin bereits gefragt hat, und nennt den Zeichnungsstatus, ohne dass die Frage ein zweites Mal gestellt werden muss. Wiederkehrende Sachfragen zu einem Wertpapier beantwortet es beim zehnten Anruf genauso geduldig wie beim ersten.
„Gib keine autoritative medizinische, juristische oder finanzielle Beratung — benenne ehrlich deine Grenze und verweise auf Fachleute."
Das ist eine Möglichkeit, kein Versprechen für heute.
Dort verläuft eine Grenze mit, die im Code steht, nicht nur im Text: eine Sicherheitsschicht, die keine autoritative finanzielle Beratung ausspricht, sondern ehrlich die eigene Grenze benennt und an Fachleute verweist — unabhängig davon, was am Telefon gesagt wird. Eine Anlageempfehlung spricht GENIE deshalb nicht aus, auch nicht auf Nachfrage. Diese Grenze ist heute allgemein formuliert, nicht eigens für Finanzthemen geschrieben, und genau dort wirksam, wo eine Anlageempfehlung beginnt.
tacct, ArsenalX und ecrop zeigen, dass wir mit Zeichnungen, KYC und Nachweispflichten umgehen können. GENIE macht daraus ein Gespräch statt ein Ticket.
GENIE schließt die Lücke
Zwischen einer Frage und einer Zeichnung liegt heute oft eine Wartezeit: eine Rückfrage, die erst morgen beantwortet wird, ein Ticket in der Warteschlange. Eine Statusfrage beantwortet GENIE im Moment, in dem sie gestellt wird, und eine wiederkehrende Sachfrage muss kein Gründer mehr jedes Mal selbst beantworten.